Zoo
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Erlebnis-Zoo Hannover
Auf Initiative von Bürgern der Stadt Hannover wurde im Jahr 1860 die Gründung eines Zoos für die Stadt vorangetrieben. Bereits fünf Jahre später, am 4. Mai 1865, wurde der Zoologische Garten Hannover eröffnet. Im Zentrum der Anlage befand sich eine Felsenanlage mit Greifvogel-Volière, Aquarium sowie Grotten für Raubtiere. Die verschiedenen Teilbereiche des Zoos waren durch eine begehbare Brücke verbunden. Im ersten Jahr hatte der Zoo 91.922 Besucher. In den folgenden Jahren wurden Kamel- und Raubtier- und Antilopenhäuser gebaut. Außerdem werden wechselnde Tierschauen angeboten, insbesondere werden Tiere aus Tiertransporten, die für den Tierpark Hagenbeck bestimmt sind, für einige Wochen in Hannover ausgestellt. Eine besondere Attraktion waren „Völkerschauen“, in denen Menschen aus fremden Ländern mit ihren Tieren im Alltag ausgestellt wurden. In den 1880er Jahren wurden vermehrt Großtiere wie die Elefantendame Marly oder Flusspferde angeschafft. Der Erste Weltkrieg war ein großer Einschnitt in der Geschichte des Zoos in Hannover. Weniger Besucher bedeuteten weniger Einkommen, und unter der schlechteren Ernährungslage litten auch die Tiere. Die Anzahl der Affen dezimierte sich von 34 auf ein einziges Exemplar, von 102 Huftieren überlebten 63. Im Jahre 1920, nachdem aus Kostengründen die Tierhäuser im Winter nicht geheizt werden konnten, übernahm die Stadt Hannover den Zoo, doch auch sie konnte den Zoo nicht retten, sondern schloss ihn im Oktober 1922 und verkaufte bis Februar 1923 alle Tiere. Doch zahlreiche Bürger der Stadt wollten ihren Zoo behalten und gründeten eine Initiative zur Erhaltung. In Zusammenarbeit mit der Tierhandelsfirma Ruhe in Alfeld (Leine) wurde 1924 der Zoo mit einer Löwenschlucht, einem Raubtierhaus und einem Affenfelsen neu eröffnet. 1932 übernahm Ruhe den Zoo komplett und machte ihn zu einem „Schaufenster“ für seine Tierhandlung. Oft waren die Tiere nur wenige Wochen im Zoo, bis sie verkauft wurden. (aus: Artikel Zoo Hannover. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 19. August 2007, 20:32 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Zoo_Han...) Eingetragen am 28.08.2007 - 18:40:04. 82 Klicks, 0 HITS. Details
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Zoo-Koeln: Home
Der drittälteste Zoologische Garten in Deutschland hat in der Geschichte der Tiergärten, aber auch in der neueren Geschichte Kölns stets eine besondere Rolle gespielt. Gegründet wurde der Zoo auf Betreiben von Caspar Garthe, dem ersten Oberlehrer an der Höheren Bürgerschule am Quatermarkt in Köln, der 1857 einen Aufruf zur Errichtung eines Zoologischen Gartens veröffentlichte. 1858 wurde die „Actiengesellschaft Zoologischer Garten zu Cöln“ gegründet, die den Zoo im Norden der Stadt auf einem nahe dem Rhein gelegenen Gelände in dem damals beliebten Ausflugsort Riehl errichtete, der 1888 nach Köln eingemeindet wurde. Heinrich Bodinus wurde 1859 zum ersten Direktor des Zoos ernannt. Am 22. Juli 1860 fand die feierliche Eröffnung statt. Der Erste Weltkrieg und die darauffolgende Weltwirtschaftskrise führten aufgrund von Geldmangel dazu, dass der Zoo sich baulich nicht weiterentwickelte. Die Stadt Köln bewahrte ihren Zoo vor der Schließung, indem sie die Mehrheit des Aktienkapitals übernahm und damit bis heute für die Verlustabdeckung verantwortlich ist. Während des Zweiten Weltkriegs litt der Zoo schwer unter den alliierten Bombenangriffen. Bei Kriegsende war er nahezu völlig zerstört und musste für zwei Jahre geschlossen werden. Katta im Affenhaus1947 wurde der Zoo wieder eröffnet. Nach dem Entwicklungsplan „zur Erweiterung und Neugestaltung des Kölner Zoos“ wurde das Gelände deutlich erweitert. Es umfasst heute 20 Hektar; das Zoogelände ist damit viermal so groß wie bei seiner Gründung. Auf diesem erweiterten Gelände wurden vor allem in den 1960er Jahren eine Reihe neuer Gebäude geschaffen. 1963 wurde die Zooschule eröffnet, die für Schulklassen Anschauungsunterricht im Zoologischen Garten ermöglicht, 1973 das Lemurenhaus, eine nach damals modernsten Gesichtspunkten gestaltete Anlage, in der außerordentliche Zuchterfolge bei seltenen Lemurenarten erzielt wurden. Korallen im Kölner ZooVon 1981 bis 2006 wurde der Zoo von Gunther Nogge geleitet. Mit finanzieller Unterstützung des 1982 gegründeten Fördervereins „Freunde des Kölner Zoos e. V.“ gelang es ihm, den Kölner Zoo baulich weiterzuentwickeln: 1985 wurde mit dem Bau des Urwaldhauses für Menschenaffen eine der Hauptattraktionen im heutigen Kölner Zoo realisiert. Der Kölner Zoo lag ursprünglich außerhalb der Stadt. Mittlerweile ist das Gebiet rings um den Zoo dicht bebaut, so dass das Zoogelände nicht mehr erweitert werden kann. Gelegentlich ist es Thema der Kölner Stadtpolitik, den Zoo mit dem defizitären Botanischen Garten, der sogenannten „Flora“ zusammenzulegen, die sich, nur durch eine Straße getrennt, in unmittelbarer Nachbarschaft des Zoogeländes befindet. 2006 wurde Achim Winkler, stellvertretender Leiter des Duisburger Zoos, zum neuen Direktor gewählt. Allerdings hat dieser seine Berufung wieder rückgängig gemacht, weil er kurzfristig die Möglichkeit erhielt, in Duisburg zu bleiben und dort Zoodirektor zu werden. (aus: Artikel Kölner Zoo. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bea Eingetragen am 28.08.2007 - 18:29:37. 78 Klicks, 0 HITS. Details
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Zoo Berlin
Als neunter Zoo Europas wurde er am 1. August 1844 eröffnet. Es handelt sich damit um den ältesten Zoo auf dem heutigen deutschen Staatsgebiet. 1869 wurde Heinrich Bodinus Zoodirektor. Er ließ 1871 ein Antilopenhaus errichten, das vor allem wegen seines exotischen Stils schnell zu einer Sehenswürdigkeit wurde. In der darauf folgenden Zeit wurden ein Elefantenhaus, ein Straußenhaus, ein Stelzvogelhaus und das Elefantentor gebaut. Zusätzlich entstanden auf dem Gelände des Zoos Pavillons und Restaurants. 1888 übernahm Ludwig Heck die Leitung des Zoos und ließ den Tierbestand erweitern, der schon bald mit dem Bestand des Londoner Zoos vergleichbar war. 1913 wurde das Aquarium eröffnet, das unter der Planung des Verhaltenforschers Oskar Heinroth entstanden war. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden die Anlagen zu Außengehegen nach dem Vorbild des Hagenbeck Tierpark in Hamburg ausgebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde ein Großteil des Zoos zerstört. Von insgesamt 3715 Tieren überlebten nur 91, unter ihnen zwei Löwen, zwei Hyänen, ein asiatischer Elefantenbulle, ein Flusspferdbulle („Knautschke“), zehn Mantelpaviane, ein Schimpanse, ein Schwarzschnabelstorch und ein Schuhschnabel. Von 1945 bis Ende 1956 wurde der Zoo von Katharina Heinroth, der Ehefrau Oskar Heinroths und damals einzigen Zoodirektorin Deutschlands, geleitet. Sie organisierte den Wiederaufbau des Zoos, ließ das Antilopenhaus renovieren und ein Elefantenhaus, sowie ein Flusspferdhaus neu bauen. 1956 übernahm Heinz-Georg Klös die Leitung des Zoos und führte weitere Wiederauf- und Ausbauten durch. Er ließ unter anderem Affenhäuser, ein Vogelhaus, Bärenanlagen und ein Raubtierhaus mit Nachttierabteilung errichten und das Aquarium ausbauen. Man begann mit der Zucht seltener oder vom Aussterben bedrohter Tiere, wie z. B. Spitzmaulnashörnern oder Przewalskipferden. Außerdem ließ Klös auf dem Gelände des Zoos Tierskulpturen aufstellen und zooarchitektonisch bedeutende Bauten der Vergangenheit rekonstruieren und renovieren (z. B. das Elefantentor, Löwentor und Giraffenhaus). Er gründete eine Zooschule und sorgte für die Wiederherstellung vieler der alten Gebäude. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands begann man die Kooperation mit dem Tierpark in Berlin-Friedrichsfelde, der als größter Landschaftstiergarten Europas gilt. Am 5. Mai 1994 gab die Deutsche Bundespost einen Sondermarken-Block zum 150-jährigen Bestehen des Berliner Zoos und zum 150. Geburtstag von Carl Hagenbeck heraus. (aus: Artikel Zoologischer Garten Berlin. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. August 2007, 09:41 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Zoologi...) Eingetragen am 28.08.2007 - 18:26:38, geändert 28.08.2007 - 18:33:58. 75 Klicks, 0 HITS. Details
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ZOO-MAGDEBURG
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges stieg in Magdeburg das Interesse, einen eigenen Tierpark entstehen zu lassen. Viele, vor allem freiwillige Helfer, machten sich ans Werk und so konnte am 21. Juli 1950 der Magdeburger Tiergarten eröffnet werden. Im Jahr 1957 beschloss der Stadtrat den planmäßigen Ausbau des Tiergartens. 1959 umfasste das Gelände bereits etwa 20 Hektar, so dass von einem (kleinen) Tiergarten keine Rede mehr sein konnte. Es wurde daher die Umbenennung in „ZOO Magdeburg“ beschlossen. 1960 wurde der erste asiatische Elefant im Zoo von der Bevölkerung begrüßt. Die Kuh hörte auf den Namen Sonja. Der ZOO Magdeburg konnte sich schnell einen Namen in der Zoo-Welt machen und wurde besonders durch die erfolgreiche Zucht von Spitzmaulnashörnern, südamerikanischen Krallenaffen, Luchsen und Großkatzen international bekannt. Nach 1991 begann die Neugestaltung des ZOO von der klassischen Ausrichtung auf eine erlebnisorientierte. Viele Käfige und veraltete Anlagen wichen neuen, modernen Gehegen, die artgerechter und besucherfreundlicher sind. Der Umbau des „Dickhäuterhauses“ steht derzeit als wichtigste Umbaumaßnahme im Mittelpunkt der Ziele des Magdeburger Zoos. Die Anlagen sowie das Gebäude sind nicht mehr Zeitgemäß für die Haltung der zwei Elefantenkühe (eine asiatische und eine afrikanische) sowie der fünf Spitzmaulnashörner. Der Zoo ist bei der geplanten Umbaumaßnahme auf Spendengelder angewiesen. So wurde Anfang 2007 eine Maxi CD mit einen „Elefantenblues“ veröffentlicht. Mit dem Kauf dieser CD wird der Neubau der Anlage in vollem Umfang unterstützt. (aus: Artikel Zoologischer Garten Magdeburg. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 23. August 2007, 20:16 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Zoologi...) Eingetragen am 28.08.2007 - 18:22:35. 80 Klicks, 0 HITS. Details
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